Schulisches Mobilitätsmanagement ist eine Querschnittsaufgabe – keine einzelne Stelle kann sie allein umsetzen. Der Erfolg hängt davon ab, ob die verschiedenen Beteiligten ihre Rolle kennen, ihre Perspektiven einbringen können und wissen, was von ihnen erwartet wird.
Diese Seite beschreibt die zentralen Akteursgruppen, ordnet sie nach Betroffenheit und Einfluss ein und zeigt, wie die Kommunikation zwischen ihnen systematisch geplant werden kann. Die Akteursstruktur bildet damit das Fundament für die Kommunikationsstrategie und die daraus abgeleitete Kommunikationsmatrix.
Im schulischen Mobilitätsmanagement lassen sich drei Ebenen unterscheiden: Entscheider:innen (Politik, Verwaltung, Schulleitung), die Rahmenbedingungen setzen; Umsetzer:innen (Lehrkräfte, Polizei, Verkehrsbetriebe), die Maßnahmen im Alltag tragen; und Betroffene (Eltern, Schüler:innen, Anwohner:innen), deren Verhalten sich ändern soll oder die von Veränderungen betroffen sind.
Jede Gruppe bringt eigene Perspektiven, Verantwortlichkeiten und Gestaltungsmöglichkeiten ein. Die folgenden Beschreibungen skizzieren Rolle, typische Persona und konkreten Bedarf:
Nicht alle Akteure müssen gleich intensiv kommunikativ eingebunden werden. Die Stakeholder-Matrix ordnet die Beteiligten nach zwei Dimensionen: Betroffenheit (wie stark wirkt sich das Thema auf sie aus?) und Einfluss (wie stark können sie die Umsetzung fördern oder blockieren?). Daraus ergibt sich, welche Gruppen eng eingebunden, regelmäßig informiert oder gezielt aktiviert werden müssen.