Diese Phase bildet das strategische Fundament für die Implementierung eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements an weiterführenden Schulen. Der Fokus liegt auf der Schaffung verbindlicher Strukturen und der Definition klarer Zielvorgaben in den Bereichen Sicherheit und Ökologie.
Das schulische Mobilitätsmanagement verknüpft infrastrukturelle Planung mit pädagogischer Begleitung. Dabei kommen zwei wesentliche Ansätze zum Tragen:
SMM als BNE-Baustein: Das Mobilitätsmanagement dient als praxisnahes Anwendungsfeld der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Es unterstützt insbesondere die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele SDG 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden) und SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz). Eine Zertifizierung als "Schule der Zukunft" kann durch diese Maßnahmen flankiert werden.
Die erfolgreiche Umsetzung erfordert eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, die als "Schulteam" fungiert. Dieses Gremium steuert den Prozess und sichert die Akzeptanz in der gesamten Schulgemeinschaft.
| Funktion | Akteure | Kernaufgabe |
|---|---|---|
| Strategische Leitung | Schulleitung | Ressourcenfreigabe, Einbindung in Schulkonferenz |
| Koordination | Mobilitätsbeauftragte Lehrkraft | Schnittstelle zwischen Verwaltung, Eltern und Schülern |
| Expertise des Alltags | Schüler:innen (z.B. SV) | Identifikation von Gefahrenstellen und Bedürfnissen |
| Entscheidungsträger | Elternvertretung | Multiplikatoren für die Änderung des Hol- und Bringverhaltens |
| Operative Unterstützung | Hausmeister / Sekretariat | Unterstützung bei Infrastruktur (z.B. Abstellanlagen) |
Der "Schulkompass" dient als Orientierungshilfe und definiert die angestrebte Mobilitätskultur. Die Ziele sollten spezifisch, messbar und realistisch sein.
Kernziele der Mobilitätsstrategie:
Ein effektives Mobilitätsmanagement endet nicht am Schultor. Die Zusammenarbeit mit kommunalen Akteuren ist für infrastrukturelle Änderungen unerlässlich.